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CDA für Sondersteuer auf Bonuszahlungen Drucken E-Mail

CDU-Sozialpolitiker diskutierten über soziale Politik für Rheinland-Pfalz

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Teilnehmer der Klausurtagung „Dreikönigstreffen der CDU-Sozialausschüsse (CDA") unter Leitung des Vorsitzenden des CDA-Bezirksverbandes Koblenz-Montabaur Ekkehard Gauglitz (1.v.r) diskutierten über soziale Politik in Rheinland-Pfalz sowie die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftkrise in der Region
Im Rahmen der Klausurtagung „Dreikönigstreffen der CDU-Sozialausschüsse" zu Beginn des Jahres in Koblenz behandelten CDU-Sozialpolitiker/innen die Inhalte einer sozialen Politik in den Kommunen und in Rheinland-Pfalz sowie die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Arbeitnehmer/innen und mittelständischen Unternehmen der Region.

Während einzelne Staaten und damit die Steuerzahler immer noch Billionen von Euros oder Dollars zur Rettung maroder Banken aufwenden, kehren einzelne Kreditinstitute bereits jetzt schon wieder zur unsäglichen Praxis der für die Finanzkrise ursächlichen Entlohnungsform der Bonuszahlungen zurück. Diese ungezügelte Gier nach Geld hätte die Finanzwelt und damit die Weltwirtschaft ohne die Steuerzahlermilliarden in den sicheren Abgrund gestürzt.

Daher begrüßen die Sozialausschüsse der CDU (CDA) im Bezirk Koblenz-Montabaur die von der britischen Regierung beschlossene Sondersteuer und die vom amerikanischen Präsidenten Obama geplante Sondersteuer auf Bonuszahlungen im Finanzsektor. Diese Sondersteuer sollte Vorbildfunktion für andere Länder haben.
"Es ist nur logisch, wenn die Hauptverursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise einen Anteil von ihren inzwischen wieder üppig fließenden Bonuszahlungen an den Steuerzahler zurückgeben und damit einen bescheidenen Beitrag zur Wiedergutmachung des von ihnen angerichteten Schadens leisten würden", so der Vorsitzende des CDA-Bezirksverbandes Koblenz-Montabaur, Ekkehard Gauglitz.

Die Bundesregierung ist nun gefordert, ihre Zurückhaltung bei dem Umgang mit der Banken- und Finanzbranche und deren Lobbyisten endgültig aufzugeben. Sie sollte auch daran denken, dass sie mit einer Sondersteuer auf Bonuszahlungen ausnahmsweise mal einen Tatbestand schaffen würden, der auf nahezu hundertprozentige Zustimmung in der Bevölkerung stoßen und zur Glaubwürdigkeitssteigerung der Bundesregierung beitragen würde", so Gauglitz.

Nach Auffassung der CDA sollten nur nachhaltige und außergewöhnliche Leistungen von Führungskräften auch außergewöhnlich belohnt werden. Kurzfristige Gewinnsteigerungen rechtfertigen keine Einkommenssprünge für Manager. Kurzfristige Gewinnsteigerungen sind oftmals kein Ausweis einer langfristig tragfähigen Unternehmensführung. Im Gegenteil: Oft ist ein Mehr an kurzfristigem Gewinn durch ein Weiniger an Zukunftsfähigkeit erkauft.
Gerechte und nachvollziehbare Entlohnungssysteme in den Unternehmen sind ein zentraler Punkt unserer Sozialen Marktwirtschaft in der Gesellschaft.


 
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Die CDA fragt...

Dr. Theo Zwanziger  
 Interview des CDA-Bezirksverbandes zum aktuellen Zeitgeschehen

 
 

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