Gesundheitsstandort Landkreis Birkenfeld bleibt Thema der CDA

Vertreter der CDU-Sozialausschüsse zu Besuch im Klinikum Idar-Oberstein

Zum Vergrößern bite anklicken
Nachdem der Gesundheitsstandort Landkreis Birkenfeld bereits auf mehreren Diskussions- und Informationsveranstaltungen des CDA-Kreisverbandes Birkenfeld Thema war, folgten die Vertreter der CDU-Sozialausschüsse gerne der Einladung des Direktoriums sowie des Betriebsrats des Klinikums Idar-Oberstein. Neben einem Austausch zu aktuellen Entwicklungen wurde insbesondere die Bedeutung des Klinikums als krisenfester Arbeitgeber thematisiert.
Verwaltungsdirektor Christoph Bendick berichtete von den erfolgreichen Besetzungen der offenen Stellen in den letzten Wochen und Monaten, aber auch von den Herausforderungen, im Personalwettbewerb mit Metropolen zu bestehen. Der CDA-Kreisvorsitzende Damian Hötger und Markus Schweig waren sich einig, dass hier die Stadt noch stärker in die sogenannten „weichen Standortfaktoren“ investieren muss: „Schwimmbad und Innenstadtbelebung sind überfällig. Die Messehalle war ein guter Anfang. Aber auch andere Städte bleiben nicht stehen“. Nachdrücklich begrüßt er – wie auch der die CDA begleitende Oberbürgermeister a. D. und frühere Krankenhausdezernent Hans-Jürgen Machwirth –, dass das Klinikum Idar-Oberstein als Akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Mainz auch selbst Ärztenachwuchs ausbildet. Gleiches geschehe auch in der Pflege, berichtete Pflegedirektorin Elfriede Wild. Viele der Gesundheits- und Krankenpflegeschüler blieben dadurch der Region erhalten, so Karola Fuchs, Vorsitzende des Betriebsrats, die ebenso wie Dieter Schlund die Bedeutung von krisenfesten Arbeitsplätzen unterstrich. Dr. Bernd Laufs, Ärztlicher Direktor des Klinikums unterstrich den ethischen Auftrag der Medizin und betonte, dass auch weiterhin der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse. Damian Hötger bedankte sich für die Einladung und die gute Diskussion und kündigte an, dass die CDA Birkenfeld eine erneute Podiumsdiskussion zum Thema Gesundheit plant: „Gesundheit betrifft jeden von uns. Daher wollen wir wieder alle Akteure an einen Tisch holen.“